Rakia ist eine sehr temperamentvolle Hündin mit dem Spitznamen "Knalltüte".
Sie hat ein enormes Laufbedürfnis, was mich auf den Zughundesport gebracht hat. Sie ist mit ihren 53 cm Widerristhöhe eine kleine Rassevertreterin, die kompakt und muskulös gebaut ist.
Beim Ziehen kann sie sich richtig auspowern und wenn ich meine Sachen zum triken packe, ist sie schon ganz aufgeregt.
Wenn wir im Wald das Trike vom Fahrradträger holen, dauert es ihr schon zu lange, bis ich fertig bin. Die Kamera muss dran, das Handy muss ans Trike und runtastic gestartet werde.... dauert schon zu lange. Dann dreht sie auf und "maßregelt" mich, indem sie in die Leine beißt und sich dreht, mich verbellt und an mir hochspringt. Das macht manchen Start schwierig. Am besten gelingt der Start, wenn Rakia vorher, ohne das Trike gesehen zu haben, sich schon lösen konnte und dann direkt aus dem Auto raus und angespannt werden kann.
Am Trike ist sie mein "Leithund". Ich muss lediglich ihr sagen, was sie tun soll, Akando orientiert sich an ihr und macht einfach alles mit.
Die üblichen Hörzeichen funktionieren bei uns noch nicht so perfekt. Allerdings achtet Rakia genau auf das, was ich tue. Wenn ich also das Trike in eine Richtung lenke, zieht sie auch in diese Richtung. Ich benenne das dann auch immer, damit irgendwann die Kommandos geläufig sind.
Die wichtigsten Kommandos, wie langsam, Stop und weiter sitzen allerdings. Damit kommen wir schon sehr gut "über die Runden".
Wir sind also auch alle noch am Lernen.
Akando, geb. 20.04.2010
Er ist ein X-Mechelaar-Rüde (genannt "Knallkopp"), nicht so aufgedreht wie Rakia, und sehr gelehrig. Allerdings ist er auch sehr schreckhaft, weshalb er am Anfang bei unseren Bike-Jöring-Touren nur mitlief. Die Geräusche des Bikes hinter sich konnte er nicht ertragen. Außerdem wurde ihm wohl in der Zeit, bevor er bei mir lebte, beigebracht, dass er nicht an der Leine ziehen darf. Beim Spaziergang läuft er lediglich die ersten Meter voraus und zankt mit Rakia. Danach läuft er neben oder sogar hinter mir.
Nun konnte ich mit dem Bike ja schlecht vorne mit ihm zusammen laufen, um ihm das beizubringen. Deshalb lief er dann immer frei mit.
Mit Hilfe einer Trainerin auf einem Zughunde-Workshop und einem Trike gelang es dann. Die Trainerin und ich gingen vorne bei Akando mit. Ich ließ mich dann langsam nach hinten fallen zu dem Trike, während die Trainerin bei Akando blieb. Ein bisschen Lob, und er begriff, dass er hier nun ziehen darf.
Auf diesem Workshop hat er dann ein Faster-Geschirr bekommen.
Öfter war mir schon aufgefallen, dass Rakia manchmal schräg lief beim Ziehen.
Bei www.stake-out.de wurde beiden Hunden dann ein Distanz-Kurzgeschirr angepasst. Seit wir diese Geschirre nutzen, laufen beide Hunde gerade.
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| links Akando, rechts Rakia |

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