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Mittwoch, 19. Februar 2014

Dog-Trike Tour 19.02.2014

Wir waren wieder auf unserer "Hausstrecke" unterwegs.

Heute wollte Akando sich nicht anschirren lassen. Ich glaube, die letzte Tour war zu viel für ihn. Er hat Angst beim Bergabfahren, er fühlt sich dann gehetzt. Und die letzte Tour war ein gutes Stück bergab.
Deshalb habe ich heute das Trike so gebremst, dass Rakia nicht schneller laufen konnte, als Akando. Das hat gut funktioniert und Rakia hat auch nicht versucht, gegen die Bremse zu ziehen. Sie hat ihre Geschwindigkeit angepasst und die Hunde sind mehr getrabt, als galoppiert. Auch bergab sind wir so  schön langsam gefahren.

Am ersten Tümpel im Wald habe ich auch eine Pause eingelegt, weil die Hunde es lieben, da rein zu springen. Das sollte sie auch etwas motivieren. Und nach der Pause hat Akando sich wieder gerne anspannen lassen. Es hat also gewirkt.

So haben wir heute eine etwas gemütlichere Tour gemacht, sind aber letztendlich nicht viel länger unterwegs gewesen, als sonst auch.

Die Hunde sind viel harmonischer miteinander gelaufen und das hat mir sehr gut gefallen.

Natürlich gabs sowohl während der Fahrt, als auch am Ziel besonders viel Lob und auch Leckerlies. 









Sonntag, 16. Februar 2014

Dog-Trike Tour 16.02.2014

Nach der Erkenntnis mit dem Wässern gestern habe ich noch eine weitere Rückmeldung diesbezüglich von einem, mir persönlich bekannten, Musher erhalten. Er hat mir eine weitere Möglichkeit aufgezeigt, die ich heute nun ausprobiert habe: ich habe 30 Min. vor dem Training jedem Hund 300 ml Fleischbrühe gegeben.
Diese Menge finde ich in Ordnung und es hat auch gut geklappt. Kein Hund wollte unterwegs aus Pfützen oder Bächen saufen und ich musste auch keine Pinkelpausen einlegen. Auch die Konzentration war wieder so, wie ich das von meinen Hunden gewöhnt bin.

Die Tour habe ich ebenfalls etwas abgeändert, aufgrund einer Anregung von Andreas Fuchs (www.dogscooting.de), der mir riet, wenn möglich Rundkurse zu fahren, so dass die Hunde nicht den gleichen Weg zurück müssen.

Deshalb habe ich die Hausstrecke etwas abgewandelt und bin am Urexweiler Hundeplatz rechts runter, Richtung Wustweiler Segelflugplatz. Dort hat mich der Frosch abgeholt. Das ist zwar ein Stück Asphalt, aber die Hunde sind öfter seitlich des Weges auf der Wiese gelaufen.
Wenn ich bergab fahre, hat Akando immer noch ein Problem mit dem Bremsgeräusch des Trikes. Das war auf diesem Stück Weg wieder deutlich zu sehen. Er bremst dann teilweise so stark ab, dass Rakia ihn mitziehen muss. Allerdings lässt er sich von mir dann wieder motivieren und läuft wieder weiter.

Ich glaube, die Woche, in der ich krank war und gar nicht trainiert habe, hat den Hunden etwas von ihrer Kondition genommen. An den Steigungen muss ich wieder etwas mehr helfen, als vorher. Nicht so viel, dass es sehr anstrengend für mich wäre, aber doch mehr als vor meiner Krankheit.

Leider war das letzte Stück so tief von Traktorspuren zerfurcht, dass ich da schieben musste und dabei sogar stecken geblieben bin.

Trotzdem hat die Tour viel Spaß gemacht.

Die Strecke ist etwas kürzer, als wenn ich am Hundeplatz umdrehe, aber so war mal wieder etwas Abwechslung drin.

An der Stelle, wo ich sonst manchmal links abbiege, und heute zum Hundeplatz hin gerade aus gefahren bin, wollte Rakia auch heute abbiegen. Da habe ich wieder bemerkt, dass die Kommandos noch nicht so gut sitzen. Die Hunde laufen eigentlich bloß ihre gewohnte Strecke.
Dafür sind wir zweimal an Leuten vorbei, wo ich ihnen "rechts vorbei" nochmal zeigen konnte.
Wahrscheinlich wird das mit den Kommandos noch etwas länger dauern, denn auf der heimischen Strecke brauchen die Hunde sie ja nicht wirklich.

Am Hundeplatz war wohl heute Training oder Prüfung, jedenfalls waren da viele Autos und einige Leute mit ihren Hunden unterwegs. Wir haben einen Mann mit einem Malinois überholt, da war ich ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob das klappen würde, weil Rakia ja eine "Rassistin" ist, und normalerweise gerne zu Belgiern hingeht. Aber auch das hat wunderbar funktioniert und sie ist prima vorbei gelaufen.







Samstag, 15. Februar 2014

Dog-Trike Tour 15.02.2014

Heute habe ich um 8:00 Uhr den Hunden eine Suppe aus Fleischbrühe gegeben, jedem einen Liter.
Danach war ich total unruhig, weil Rakia einen total dicken Bauch davon hatte. Ich bin dauernd nachsehen, wo sie sich aufhält und was sie gerade tut. Mir war nicht wohl dabei.

In Facebook habe ich Andreas Fuchs (www.dogscooting.de) gefragt, wie er das handhabt, und er wässert nicht. Er hat mir eine sehr ausführliche Antwort geschrieben, mit Quellenangaben und sogar Silvia Furtwängler (http://www.teamsilviafurtwaengler.com) hat kommentiert.
Ich werde das demnach nicht mehr machen.
Hier das Zitat von Andreas (mit seiner Genehmigung):

" Liebe Silvia, das mit dem Wässern ist … ich sage einmal salomonisch … zum Teil eine Glaubensfrage.
Richtig ist: das Körpergewicht eines erwachsenen Hundes setzt sich zu 70 % aus Wasser zusammen. Bei einem 25 kg schweren Tier sind das 17,5 kg. Richtig i
st: ein Verlust von 10 bis 12 % des Körperwassers führt beim Hund zum Tod, das sind in diesem Beispiel 2,5 - 3 kg (!).
Wasser ist eins der wichtigsten Lebensmittel für den Hund und je energiereicher das Futter ist, desto mehr Wasser benötigt das Tier (mehr Energie -> mehr Stoffwechselprodukte -> mehr Wärmeproduktion -> mehr Wasser zur Thermoregulation und Ausscheidung nötig).
Je höher der Wassergehalt des Futters, desto geringer ist der zusätzliche Wasserbedarf. Die Wasserresorption geschieht durch Osmosevorgänge, im Wesentlichen bei der aktiven Aufnahme von Na+ Ionen. Das Wasser folgt diesen Ionen aufgrund des osmotischen Gradients. Eine Erhöhung des Salzgehalts von 1,3 - 4,6 % kann die Wasseraufnahme nahezu verdoppeln (Anderson 1981).
Während der Stoffwechselvorgänge im Körper wird auch Wasser produziert. Dieses sog. metabolische Wasser macht 5-10 % der Gesamtwasseraufnahme des Hundes aus. 100 g Fett produzieren 107 ml, 100 g Kohlenhydrat 55 ml und 100 g Protein 41 ml metabolisches Wasser.
Interessant ist auch, dass Hunde kein zusätzliches Trinkwasser aufnehmen müssen, um ihren Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten, wenn der Feuchtigkeitsanteil der Nahrung über 67 % liegt. Hunde haben die Fähigkeit, je nach Feuchtigkeitsgehalt des Futters, die willkürliche Trinkwassermenge sehr schnell anzupassen (Caldwell 1931; Danowski et al, 1944; Prentiss et al, 1959).
Hunde haben kein eigenes Speicherorgan für Wasser, was also im Körper nicht verstoffwechselt wird (Blut, Darm, Zellen, Speichel etc.) wird ausgeschieden und steht nicht zur Metabolisierung zur Verfügung.
Wenn ich also einem Hund, der keinen Wassermangel hat, weil Futter ausreichend nass, Natrium in der Nahrung ausreichend zur Verfügung steht und auch Wasser immer verfügbar ist, zusätzlich Wasser gebe, dann wird dieses Wasser im Körper nicht verstoffwechselt werden und gelangt nach Durchlauf des Darmes (Darm ist definiert vom Maul bis zum After) entweder in den Kot oder zuvor in die Blase. Wenn ich also vor der Aktivität Wasser gebe und das Tier nach oben beschriebenem Zustand nicht an Wassermangel „leidet“ , wird dieses Wasser ziemlich schnell in der Blase landen und ausgeschieden. Während (in Pausen) oder nach der Aktivität muss der durch Wasserverdunstung entstandene Mangel natürlich wieder ausgeglichen werden. Jedes Gramm verlorenen Körpergewichts wäre am besten durch Wasser auszugleichen um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu halten.
Meine Hunde bekommen zu 90 % Trockenfutter, dem IMMER mindestens ein halber Liter Wasser zugegeben wird. Bei zwei Portionen pro Tag kommen also mind. 1 Liter Wasser je Hund dazu. Zusätzlich nehmen sie Wasser auf, es steht immer zur Verfügung. So kommt es meist vor, dass z.B. heute, auf einer Strecke von 12 km zweimal die Möglichkeit der intensiven Wasseraufnahme an einem Bach bestand, und Sitka trotzdem nicht getrunken hat. Auch nach 10 km Strecke nicht. Unterwegs hatte sie zweimal ganz kurz an einer Pfütze Wasser geschleckt. Sie hätte direkt nach der Tour trinken können, da im Garten ein Napf steht, was sie auch nicht gemacht hat. Sie bekam zu ihrer Futterration nach dem Lauf den halben Liter und hat dann, drei Stunden nach der Tour noch einmal Wasser aus dem Napf genommen. In Regionen, in denen Wasser nicht zusätzlich zur Verfügung stehen kann, weil es im Napf gefrieren würde, sieht das mit der zusätzlichen Wassergabe, gerade VOR einer Aktivität, ganz anders aus.
Wegen Magendrehung (ich bin kein TA) würde ich mir weniger Sorgen machen. Das müsste schon eine ganz erhebliche Wassermenge sein.
Wie gesagt, das ist meine Sicht der Dinge und ich stütze mich da auf die grundlegenden Aussagen zur Bedeutung von Wasser in der Hundeernährung von Dr. Anne Christine Schleicher und Dr. Sabine Özgönül-Wagner ab."


Gefahren sind wir heute wieder unsere Hausstrecke. Gegen 11:20 Uhr sind wir losgefahren. Der Anfang der Strecke war heute sehr matschig mit tiefen Traktorspuren, und ich musste deswegen von Anfang an mitrollern und mitgehen.

Beide Hunde waren heute nicht so bei der Sache. Rakia war sehr abgelenkt von der Umwelt, was ich von ihr überhaupt nicht gewöhnt bin. Sie hat immer nach links in den Wald gesehen und gelauscht. Ich selber konnte nichts hören, aber irgendwas scheint da wohl gewesen zu sein. Akando hat nicht wirklich gezogen, viel öfter als sonst hat seine Tugleine richtig durchgehangen. An unserem Wendepunkt mussten beide Hunde die Blase leeren, obwohl sie dazu vor der Fahrt Gelegenheit hatten und diese auch genutzt hatten.
An allen Steigungen musste ich heute richtig viel mithelfen.
Ich führe das alles auf dieses Wässern zurück.

Nach der Tour hatten die Hunde noch "Frei-Zeit" und haben noch nach Mäusen gebuddelt.
Zuhause liegen Sie jetzt wirklich da und schlafen tief und fest. Auch das ist ungewöhnlich nach unserer "kleinen" Hausstrecke.







Mittwoch, 12. Februar 2014

Dog-Trike Tour 12.02.2014

Da ich aufgrund einer heftigen Erkältung mit Fieber und allem drum und dran seit über einer Woche nicht triken konnte, sind wir heute auf unserer Hausstrecke gefahren.

Direkt am Anfang ist mir was passiert, was nicht wieder passieren darf: Die Hunde sind mit dem Trike durchgegangen und ich stand nicht drauf :-o
Rakia hat gleich gemerkt, dass da was nicht stimmt und hat einen Kreis um mich herum gedreht. Als sie dann Richtung bergab unterwegs waren, hat sie doch nochmal umgedreht und ist - Gott sei Dank - zu mir gelaufen. Im Nachhinein natürlich sehr lustig.

Ich bin dann durch gefahren, bis nach Urexweiler und hab dort eine kleine Pause gemacht und die Hunde Wasser saufen lassen. Nach der Pause hab ich dann mal Akando alleine angespannt, weil ich immer so ein bißchen das Gefühl habe, dass er nicht so richtig mitzieht.
Zuerst war er sichtlich irritiert und hat nicht gezogen. Aber dann hat er doch gemerkt, was ich von ihm will und er hat seinen Job gemacht. Rakia ist frei gelaufen und in die Tümpel am Wegrand gesprungen, aber er hat sich nicht beirren lassen. Er zieht also. Allerdings zieht er in einem stetigen, ruhigen Trab. Und er bleibt dabei aufrecht, mit erhobener Rute.

Als uns dann zwei Leute mit einem Hund begegneten, hab ich Rakia wieder mit angespannt. Rakia macht Tempo am Trike und Akando passt sich ihr dann auch an.

In der Pause hab ich schon gemerkt, dass mein Lenker nicht mehr ganz fest geschraubt ist. Da hat sich eine Schraube gelöst. Dummerweise ist das eine Inbus-Schraube, und einen Inbus-Schlüssel hab ich nicht in meiner Tasche. Der kommt dann gleich bei der nächsten Tour da rein. Ca. einen halben Kilometer vor dem Auto konnte ich dann nicht mehr weiterfahren, weil sich die Schraube immer weiter gelöst hat, und das Trike nicht mehr lenkbar war. Ich hab dann die Hunde ausgespannt und den Rest des Weges geschoben.





Sonntag, 2. Februar 2014

Dog-Trike Tour 02.02.2014

Heute haben wir nochmal eine neue Strecke ausprobiert. Diesmal aber quasi "vor der Haustür", in Dirmingen an der "schönen Aussicht".
Ich war ja der Meinung, dass der Weg zu steil ist, Frosch meinte, der ist gar nicht so steil. Er hat Recht behalten.

Ganz am Anfang gibts ne Steigung, aber da sind die Hunde ja noch voller Power. Dann gehts geradeaus und dann bergab. Dann wieder ganz lange ziemlich eben und am Ende ist eine langezogene, leichte Steigung. Ich hab mit etwas rollern unterstützt und so ging das prima.

Natürlich waren heute, am Sonntag, viele Leute und Hunde unterwegs. Aber die Wege sind breit genug, so dass wir problemlos passieren konnten. Und die Leute haben wieder alle sehr freundlich und positiv reagiert.

Der Weg ist nur 3,73 km lang, aber wegen der Steigungen doch recht anspruchsvoll.

Die Tour hat sehr viel Spaß gemacht und deshalb wird die jetzt öfter gefahren. Wird sozusagen zur zweiten Hausstrecke erklärt.




Übrigens sieht das bei uns nach so einer Tour dann so aus:




Mittwoch, 29. Januar 2014

Dog-Trike Tour 29.01.2014

Die Tour heute verdient eigentlich nicht den Namen Tour.

Ich wollte mal wieder eine neue Strecke probieren und hatte mir den Losheimer Stausee ausgesucht.
Allerdings mussten wir dort feststellen, dass man mit dem Trike nicht wirklich dort fahren kann. Zuerst ist an der Zufahrt zu dem Weg nochmal so eine Doppelschranke. Und dann haben wir schon vom Parkplatz aus gesehen, dass da so viele Leute mit Hunden unterwegs waren, dass das zu viel gewesen wäre. Es war halt schönes Wetter, und der See ist ein beliebtes Ziel.

Wir sind dann wieder unverrichteter Dinge da weg gefahren.

Nun haben wir improvisiert und sind zum "Noswendeler See"
Laut google Maps und auch laut einer Karte, die am "See" aufgestellt ist, gibt es drei verschieden lange Wege da.
Als wir ankamen, haben wir gleich mal festgestellt, dass der "See" ein etwas größerer Tümpel ist ;-)

Nunja, ich wollte ja unbedingt noch fahren und die Hunde waren während der ganzen Fahrt schon ganz aufgeregt. Also bin ich einfach losgefahren.
Halb um den "See" rum, gehts nach rechts vom Wasser weg und.... in den Ort rein. Ok, ich bin dann einfach  mal weiter gefahren. So sind wir in dem - Gott sei Dank verschlafenen Nest - über die Straße gefahren. Es war wenig Verkehr, aber es sind uns doch ein paar Autos und sogar ein Bus entgegen gekommen. Zwei Männer in Arbeitskleidung habe ich gefragt, wie ich wieder zum See komme.
So war unsere "Tour" heute 1,94 km kurz, und trotzdem ein kleines Abenteuer. 

Wenn ich daran zurückdenke, dass Rakia einmal ein umweltunsicherer Hund war, kann ich heute immer wieder nur über sie staunen. Sie hat sich soooo toll entwickelt. An einem Bus vorbei zu gehen, war früher fast unmöglich. Heute hat sie kurz ihren Lauf verzögert, den Bus im Auge behalten und ist weiter gelaufen.
Ich habe das Gefühl, diese Aufgabe des Ziehens stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Zum Abschluss sind wir dann noch auf "unseren" Berg gefahren und haben die beiden Malis rumrennen lassen, damit sie sich noch bisschen auspowern konnten.




Unter "Videos" ist heute die komplette Tour zu sehen.







Samstag, 25. Januar 2014

Dog-Trike Tour 25.01.2014

Heute sind wir wieder die Strecke an der HuTa gefahren.

An dem Platz, wo wir immer starten stand heute die Polizei, die den Verkehr wegen eines Fußballspiels umgeleitet hat. Ein Polizist sagte nur, wir dürften hier nicht parken. Aber als er hörte, dass wir nur abladen und dann gleich wieder wegfahren, war das o.k.

Für die 4,53 km haben wir 14:33 min gebraucht.
Der Weg war sehr matschig und deshalb ist leider meine Videoaufzeichnung nichts geworden. Dann hatte ich auch noch die Idee, ab und zu mit dem Finger die Linse frei zu wischen, was gehörig in die Hose ging, weil das noch mehr Schmiererei verursacht hat.

Die Tour hat wieder super viel Spaß gemacht, und sowohl die Hunde, als auch ich haben wieder gut ausgesehen, als wir am Auto ankamen:





Es war außer uns ein einziger Spaziergänger unterwegs, den wir überholt haben. Ich hab ihn von hinten kommend vorgewarnt, und er hat mit mir gelacht.

Insgesamt eine schöne, aber unspektakuläre Tour. Muss ja auch mal sein :-D



Mittwoch, 22. Januar 2014

Dog-Trike Tour 22.01.2014

Ein Abenteuer!

Ich wollte mal wieder eine neue Strecke ausprobieren, die ich schon länger ins Auge gefasst hatte. Das Wetter war schön, sonnig bei 5° C:
Die Primstalsperre in Nonnweiler, lt. google-Maps 12 km.

Bevor es losging, hab ich nochmal im Blog von Natalie (http://dogscooter.jimdo.com) nachgesehen, weil ich wusste, dass sie die Tour schonmal mit dem Scooter absolviert hat.

Auf dem Parkplatz angekommen, beginnt die Strecke mit einer Steigung, an deren Anfang eine Schranke ist. Die haben die Hunde problemlos auf der rechten Seite passiert und mich voller Energie die Steigung hoch gezogen.
Oben angekommen habe ich den Weg rechts um den See gewählt. Der Boden ist feine, rote Erde, für die Hundefüße angenehm.

Da ich - im Gegensatz zu den Malis - wußte, dass der Weg lang wird, habe ich von Anfang an kleinere Pausen eingelegt. Die erste schon nach ungefähr 3 km.
Rakia fand das unnötig und hat ihren Unmut auch  kundgetan, in dem sie mich verbellt hat, zum Trike gelaufen ist und in die Leine gebissen hat. Typisch Rakia eben.

Der Weg um den Stausee ist ausgeschildert. Es gibt verschiedene Strecken und ich fuhr den "Seerundweg". Nach 4 km kam eine spitze Abzweigung nach links, ich war schon dran vorbei, hab dann aber gedreht, weil das Schild da runter zeigte. Eine steile Abfahrt runter, nach rechts, dann ging der Waldweg in einen Wiesenweg über. Irgendwie kam mir das nicht richtig vor, ich bin aber erstmal weiter, um zu sehen, was da noch kommt.
Da liefen zwei Bäche, aber es war keine Möglichkeit, diese zu überqueren. Ich hab erstmal die Hunde ausgespannt und ins Wasser gelassen, damit sie saufen konnten.
Ich war zu faul, nochmal zurück zu laufen und rechts von mir war ein kleiner Hang, ca. 2 m hoch, und oben schien ein Weg zu sein. Vielleicht gehts da ja weiter. Dann hab ich das Trike, zwischen den Bäumen durch, diesen Hang hochgeschoben, begleitet von Rakias Verbellern und in-die-Leine-Beißern.
Oben angekommen, das Trike schon auf dem Weg, rutscht mir der Boden unter dem rechten Fuß weg, ich falle nach hinten und das Trike überschlägt sich und landet auf mir!
Ok, nix passiert. Handy vom Boden aufgerafft und den Weg, den ich gekommen war, zurückgelaufen.
Nach ein paar Minuten hat dann aber doch mein rechtes Schienbein wehgetan:


Weiter gings. Der ganze Weg war ein ständiges bergauf, bergab. Ganz leichte Steigungen nur, aber für die Hunde schon ziemlich anstrengend. Ich hab öfter mitgerollert oder bin teilweise mitgelaufen.

Bei der nächsten Pause habe ich die Hunde auch ins Platz gelegt und gemütlich eine Zigarette geraucht. Diese Pause haben die Malis gebraucht und genossen.



Bei ungefähr 9,5 km ist eine sehr schmale Brücke, die über ein Wehr führt. Eine gute Möglichkeit, den Weg ein kleines Stück abzukürzen. Ich hab Maß genommen, und das Trike passt durch, etwa 5 cm Luft auf jeder Seite. Also: los Hunde, das geht. Die Hunde haben keinerlei Scheu vor der schmalen Brücke gezeigt und sind schön drüber gelaufen. Nach etwa 2/3 der Brückenstrecke bin ich dann mit der linken Seite des Trikes am Geländer vorbeigeschrubbt, was natürlich ein lautes Geräusch ergab. Rakia hat sich erschreckt und umgedreht und ist hingefallen. Auf mein Kommando "weiter" aber sofort aufgesprungen und weiter gelaufen. Toll gemacht, mein Mädchen.

Auf der anderen Seite der Brücke war der Weg mit frischer roter Erde aufgefüllt. Bestimmt 20 cm hoch. Total schwer, darauf zu fahren. Mist. Aber da mussten wir jetzt durch, wir mussten ja zum Auto zurück und das waren von hier aus noch ca. 4 km. Von da an musste ich an allen Steigungen mithelfen. Aber wenn die Hunde langsam gingen, war das für mich schon noch ziemlich schnell. Ich musste zwar das Trike nicht schieben, das haben die Hunde schon gezogen, aber ich musste ja den Lenker festhalten und mitlaufen.

Und dann sah ich den Damm, über den ich drüber musste. Das Ziel war also nah.
Es kam ein Weg links runter, aber da war so eine doppelte Schranke, wo man quasi S-förmig durch muss. Zu eng zum Fahren.
Also musste ich die Hunde abspannen und das Trike da rumheben. Und als ich da durch war, hab ich die Hunde angespannt, bin ein paar Meter gefahren, da kam die nächste von diesen Schranken, und dann noch eine. Als ich alle passiert habe, stand ich vor einer kleinen Treppe, ca 5 / 6 Stufen. Aber da konnte ich dann mit angezogener Bremse das Trike einfach runter schieben.

Jetzt nur noch über den Damm und den Weg zum Parkplatz runter. Das wars.

Ziemlich anstrengend, aber doch eine tolle Strecke. Für das Trike allerdings nicht ganz so geeignet, wegen den Schranken auf dem letzten Stück.




Die Strecke im Überblick



Das Wetter und meine Blessuren :-D


Am Auto angekommen